MoTis RetroRenner · Report Nr. 3

Sechs Wochen bei Google

Was in den ersten sechs Wochen passiert ist, was noch fehlt, und warum das gerade so lange dauert.

Erstellt am: 4. September 2026 Berichtszeitraum: 23. August – 2. September 2026 Gesamtbetrachtung: 26. Juli – 2. September 2026 Von: Element Strategies

Die Kurzfassung — eure drei Fragen

Funktioniert das?

Ja. Google zeigt eure Seite inzwischen rund 50 Mal am Tag an — vor sechs Wochen waren es 12. Das ist eine Vervierfachung, und sie hält.

Wie gut?

Die Sichtbarkeit ist gut. Der Rest noch nicht. Von 49 Klicks in sechs Wochen kamen rund 46 von Leuten, die euch schon kannten und einfach euren Namen gegoogelt haben. Echte Neukunden-Suchen brachten drei Klicks. Verkäufe über die Website: noch keine.

Und warum nicht schneller?

Weil Google euch derzeit dem falschen Publikum zeigt. Nur 18 % der Anzeigen gehen an Leute, die in Köln suchen — der große Rest sind Menschen aus ganz Deutschland, die wissen wollen, welche Rahmengröße sie brauchen. Die kaufen niemals bei euch. Was fehlt, sind Seiten, die eindeutig „gebrauchte Rennräder in Köln“ sagen — und mehr Bewegung bei den Google-Bewertungen.

Was ist die größte Chance?

Kleinanzeigen. Dort läuft euer Geschäft bereits — und mit ein paar kleinen Änderungen wird daraus der Motor, der eure Google-Sichtbarkeit füttert. Das ist der wichtigste Punkt in diesem ganzen Report.

Funktioniert das? — Die Zahlen

Ein kurzer Hinweis zu den zwei Begriffen, die in diesem Report vorkommen.

„Angezeigt“ heißt: Jemand hat bei Google etwas gesucht und eure Seite stand irgendwo in der Ergebnisliste. Er muss sie nicht gesehen haben — sie war da.
„Geklickt“ heißt: Er hat sie tatsächlich angetippt und ist auf eurer Seite gelandet.

1.316Mal wurde eure Seite bei Google angezeigt (6 Wochen)
49Mal hat jemand geklickt
3davon von Menschen, die euch noch nicht kannten
Angezeigt — pro Tag 12,4 42,7 49,5 Ende Juli Mitte Aug. jetzt Report 1 Report 2 Report 3 Geklickt — pro Tag 0,71 1,79 1,27 Ende Juli Mitte Aug. jetzt Report 1 Report 2 Report 3
Links: Wie oft Google euch am Tag anzeigt. Rechts: Wie oft daraufhin geklickt wurde. Die linke Kurve steigt weiter, die rechte nicht mehr — genau das ist das Thema dieses Reports.

Die gute Nachricht zuerst, und sie ist wirklich gut: Vor sechs Wochen kannte Google eure Seite praktisch nicht. Heute taucht ihr rund 50 Mal am Tag in Suchergebnissen auf. Das ist der Effekt der Bewertungs-Aktion aus Report Nr. 2 — sie hat funktioniert, und sie wirkt bis heute nach.

Die Klicks halten damit aber nicht mehr Schritt. Im letzten Zeitraum wurdet ihr häufiger angezeigt als je zuvor, aber seltener angeklickt als vor zwei Wochen. Das klingt nach einem Rückschritt, ist aber in Wahrheit etwas anderes: Google zeigt euch jetzt vielen Leuten, die gar nicht bei euch kaufen können.

Wie gut? — Die ehrliche Antwort

Drei Stufen, und ihr steht auf der ersten.

Zwischen „Google findet euch“ und „jemand steht mit Bargeld in der Gelsenkirchener Straße“ liegen drei Schritte. Man muss sie einzeln betrachten, sonst wirken die Zahlen entweder zu gut oder zu schlecht.

SchrittStand nach 6 WochenBewertung
1. Gefunden werden
Google zeigt euch überhaupt an
1.316 Anzeigen, viermal so viel wie am Anfangfunktioniert
2. Angeklickt werden
Jemand kommt tatsächlich auf die Seite
49 Klicks, davon 3 von Fremdennoch nicht
3. Kaufen
Anfrage, Termin, Rad weg
keine Verkäufe über die Websitenoch nicht

Wie wir wissen, dass 46 von 49 Klicks „Bekannte“ waren

Google verrät nicht jede einzelne Suchanfrage, aber es verrät genug. Bei den bekannten Suchbegriffen klickt etwa einer von 200 Leuten. Bei den nicht angezeigten klickt einer von 15. So ein Verhalten gibt es nur in einem Fall: Jemand tippt euren Namen ein, sieht ein einziges passendes Ergebnis und klickt sofort. Es sind also Leute, die euch von Kleinanzeigen, vom Hörensagen oder vom Rad kennen.

Das ist kein schlechtes Ergebnis — es ist das normale Ergebnis für eine Website, die es seit sechs Wochen gibt. Aber es heißt eben auch: Die Website bringt euch aktuell noch keine neuen Kunden. Sie bestätigt Kunden, die ihr schon habt. Das ist ein wertvoller Job — nur ein anderer als der, den ihr euch erhofft.

Warum nicht schneller?

Fünf Gründe. Vier davon können wir ändern.

1

Google zeigt euch dem falschen Publikum

Wir haben alle 297 Suchanfragen sortiert, bei denen ihr aufgetaucht seid. Das Ergebnis ist der wichtigste Befund dieses Reports.

Wofür werdet ihr bei Google angezeigt? „Welche Rahmengröße brauche ich?“ 216 Gebrauchtrad allgemein, ganz Deutschland 116 Köln und Umgebung 112 Retro und Vintage 88 „Ich will mein Rad verkaufen“ 50 Sonstiges 41 Euer Name 15 Nur der grüne Balken kann bei euch im Laden landen — 18 % von allem.
Sortiert nach Suchabsicht, Zeitraum 26. Juli bis 2. September.

Ein Drittel eurer gesamten Sichtbarkeit geht an Menschen, die wissen wollen, ob sie Rahmengröße 54 oder 56 brauchen. Die sitzen in Hamburg, Stuttgart oder Rostock. Sie sind an eurem Rechner interessiert, nicht an euren Rädern — und sie haben in sechs Wochen 240 Anzeigen und null Klicks erzeugt.

Das ist keine Katastrophe, aber es erklärt die Zahlen: Ihr werdet viel angezeigt, nur eben überwiegend Leuten, für die ihr keine Lösung seid.

2

Google kennt eigentlich nur eure Startseite

Von allen Anzeigen entfallen rund 78 % auf die Startseite allein. Die Seite mit den Rädern — also die, auf der tatsächlich gekauft wird — wurde in sechs Wochen 90 Mal angezeigt und ein einziges Mal geklickt. Zum Vergleich: Euer Impressum wurde sieben Mal geklickt, also siebenmal häufiger als eure Fahrräder.

Der Grund ist simpel: Auf der Fahrräder-Seite stehen zwei Sätze Text und dann die Räder. Google braucht aber Text, um zu verstehen, worum es auf einer Seite geht. Zwei Sätze reichen nicht, also nimmt Google ersatzweise die Startseite — und die ist für „gebrauchte Rennräder Köln“ eben nicht die beste Antwort.

3

Es gibt keine Seite, die „Rennräder in Köln“ sagt

Auf der Startseite gibt es drei Kacheln — Rennrad mit STI, Rennrad mit Rahmenschaltung, Sonstige Räder. Für Besucher funktionieren die gut. Für Google existieren sie nicht: Es ist technisch dieselbe Seite, nur mit ein paar ausgeblendeten Rädern.

Praktisch heißt das: Ihr habt momentan keine einzige Seite, die sich klar auf „gebrauchte Rennräder in Köln“ oder „Retro-Rennräder Köln“ ausrichtet. Genau das sind die Suchen, bei denen ihr realistisch gewinnen könnt — die Konkurrenz dort ist dünn. Wir bauen diese Seiten in den nächsten zwei Wochen.

4

Ihr steht auf Seite zwei

Im Schnitt landet ihr auf Platz 17,8 — das ist Seite zwei. Dorthin klickt fast niemand.

Am deutlichsten sieht man es am wichtigsten Suchbegriff überhaupt: „fahrradladen köln“ hat euch 34 Anzeigen gebracht und null Klicks. Ihr seid da, aber zu weit unten. Über euch stehen Fahrrad XXL, Stadtrad und die großen Ketten mit Websites, die seit zehn Jahren online sind. Diesen Platz erobern wir nicht in zwei Wochen.

Deshalb gehen wir bewusst einen anderen Weg: Statt gegen „fahrradladen köln“ anzurennen, zielen wir auf die spezifischeren Suchen — „gebrauchte Rennräder Köln“, „vintage Rennrad Köln“, „Rennrad gebraucht Köln“. Weniger Suchvolumen, aber fast keine Konkurrenz. Und wer so sucht, will genau das, was ihr habt.

5

Sechs Wochen sind bei Google gar nichts

Das ist der eine Grund, den wir nicht beschleunigen können. Google beobachtet eine neue Website über Monate, bevor es ihr wichtige Suchbegriffe anvertraut. Realistisch reden wir über drei bis sechs Monate, bis über Google regelmäßig neue Kunden kommen.

Deswegen ist der nächste Abschnitt der wichtigste in diesem Report — er beschreibt, wie ihr in der Zwischenzeit nicht wartet.

Die größte Chance: Kleinanzeigen

Ihr verkauft dort bereits. Bisher bleibt davon nichts hängen.

Ihr seid viel auf Kleinanzeigen unterwegs, und dort passieren eure Verkäufe. Das ist gut — und aktuell gleichzeitig eine verpasste Gelegenheit. Denn jeder Verkauf dort endet, und danach ist es, als hätte er nie stattgefunden. Kein Eintrag, keine Bewertung, keine Erinnerung.

Wir können das ändern, ohne dass ihr mehr arbeitet. Nur anders.

Jeder Verkauf wird zu einer Google-Bewertung

Google entscheidet vor allem über eines, wer im Kartenkasten oben in der Suche erscheint: Bewertungen. Das ist der einzige der wichtigen Faktoren, den ihr direkt steuern könnt — und ihr habt gerade einen Kanal, der echte, zufriedene Käufer produziert.

Jeder Kleinanzeigen-Verkauf endet mit einer Abholung bei euch. Das ist der Moment. Eine kleine Karte mit QR-Code in die Hand, zwei Tage später eine kurze WhatsApp-Nachricht: „Alles gut mit dem Rad? Eine kurze Google-Bewertung würde uns riesig helfen.“ Mehr braucht es nicht.

Warum das der stärkste Hebel ist, den ihr gerade habt

13 Bewertungen haben eure Sichtbarkeit im August vervierfacht. Nichts anderes, was wir bisher gemacht haben, hatte auch nur annähernd diesen Effekt. Und ihr habt einen Kanal, der laufend Käufer liefert — bisher landet davon nur nichts im Profil.

Jede Anzeige nennt euren Namen und die Adresse

Fester Textblock ans Ende jeder Anzeige, immer wortgleich:

MoTis RetroRenner · Gelsenkirchener Str. 2, 50735 Köln
Alle aktuell verfügbaren Räder: motis-retrorenner.de
Besichtigung & Probefahrt nach Terminvereinbarung · Wir kaufen auch an

Wortgleich ist dabei kein Detail, sondern der Punkt. Google gleicht Name, Adresse und Telefonnummer über alle Plattformen ab. Stimmen sie exakt überein, versteht Google: Das ist überall derselbe Betrieb. Weicht mal eine Schreibweise ab, zählt es als zwei verschiedene Läden — und beide werden schwächer.

Der Nebeneffekt ist mindestens so wertvoll: Wer eure Anzeige sieht, merkt sich den Namen und googelt ihn zwei Wochen später. Solche Namenssuchen sind für Google ein starkes Signal, dass es euch als Laden wirklich gibt.

Ein Dauergesuch für den Ankauf

In euren Google-Daten stecken 34 verschiedene Suchen von Leuten, die ihr Rad verkaufen wollen — „Fahrrad Ankauf in der Nähe“, „altes Rennrad verkaufen“, „Rebike verkaufen“. Rebike, einer der großen Anbieter, kauft von Privatleuten gar nicht an. Ihr schon.

Kleinanzeigen ist genau der Ort, an dem diese Leute sitzen. Eine dauerhaft laufende Gesuch-Anzeige — „Wir kaufen dein altes Rennrad, Köln, faire Sofortbewertung, Abholung möglich“ — bedient beides: Ihr bekommt Ware rein, und ihr lernt Leute kennen, die später auch kaufen.

Drei Kleinigkeiten mit großem Effekt

Eine Frage an euch: Seid ihr auf Kleinanzeigen als gewerblich angemeldet? Falls nicht, lohnt sich der Wechsel doppelt — ihr bekommt eine eigene Shop-Seite, die Google indexiert und die dauerhaft auf eure Website verlinkt. Bei über hundert aufbereiteten Rädern ist gewerblich ohnehin die saubere Variante.

Bewertungen: der Schwung ist raus

13 Stück, alle fünf Sterne — und seit drei Wochen steht die Sache still.

Die Bewertungs-Aktion war der Grund, warum eure Sichtbarkeit sich im August vervierfacht hat. Genau deshalb ist es schade, dass sie gerade ausläuft:

13Bewertungen, alle mit fünf Sternen
0davon von euch beantwortet
5bestehen nur aus Sternen, ohne Text

Das Tempo: Zehn Bewertungen in einer Woche, danach zwei, dann eine, dann keine mehr. Google mag stetigen Fluss lieber als einen Schub mit anschließender Stille — zwei bis drei pro Monat, dauerhaft, sind wertvoller als zehn auf einmal.

Die Antworten: Bei allen dreizehn steht noch der Knopf „Antworten“. Das ist der einfachste offene Punkt im ganzen Projekt. Eine Antwort ist ein Zeichen an Google, dass hinter dem Profil jemand sitzt — und sie wird von jedem gelesen, der eure Bewertungen durchgeht. Zwei Sätze reichen, gern mit einem Wort zum Rad: „Danke dir, Lutz! Freut uns, dass das Rad passt — meld dich jederzeit, wenn was ist.“

Der Text: Fünf Bewertungen haben nur Sterne. Die zählen für die Note, aber sie sagen Google nichts. Wenn ihr um eine Bewertung bittet, gebt ruhig eine Richtung mit: welches Rad es war, dass sie in Köln vorbeigekommen sind, dass sie Probe gefahren sind. Das sind genau die Wörter, nach denen andere später suchen.

Stand der Punkte aus Report Nr. 2

erledigtEigene Seite für jedes einzelne Rad — gebaut und online, Google hat sie nur noch nicht verarbeitet
erledigtAnkaufsseite ist jetzt in der Navigation und im Footer verlinkt
erledigtWhatsApp-Kontakt durchgängig auf allen Seiten
erledigtDie missverständliche Bewertung wurde korrigiert
offenAuf die 13 Bewertungen antworten — seit zwei Wochen offen
offenRäder als Produkte im Google-Unternehmensprofil anlegen
offenAnkaufsseite inhaltlich auf „Fahrrad Ankauf Köln“ ausrichten
offenBesucherzählung — zählt derzeit hauptsächlich Suchmaschinen-Roboter statt Menschen

Eine Zahl, die ihr ignorieren solltet

Falls ihr irgendwo „615 Besucher“ gesehen habt: Die stimmen nicht. Unser Zählskript erfasst momentan auch automatische Programme, die das Internet durchsuchen — und davon kommen sehr viele. Die realistische Zahl liegt bei ein bis drei Besuchern am Tag über Google. Wir stellen die Zählung in den nächsten zwei Wochen um.

Woran wir ab jetzt messen

Bisher haben wir über Anzeigen und Klicks gesprochen. Das war für den Anfang richtig — man muss erst gefunden werden. Ab jetzt ist das aber die falsche Zahl, weil sie nicht sagt, ob ihr etwas davon habt.

Für Report Nr. 4 schlagen wir zwei neue Kennzahlen vor:

Dafür bauen wir die Messung so um, dass wir das sauber sehen. Und wir brauchen von euch eine Sache, die wir selbst nicht abrufen können: die Statistik aus eurem Google-Unternehmensprofil — wie oft es aufgerufen wurde, wie oft jemand auf „Route“ oder „Anrufen“ getippt hat. Das ist der Teil, wo eure Kölner Kunden tatsächlich herkommen, und darauf haben wir keinen Zugriff.

Was in den nächsten zwei Wochen passiert

Aufgeteilt nach dem, was ihr macht, und dem, was wir machen.

Timo & Moritz
  1. Alle 13 Bewertungen beantworten größter EffektZwei Sätze pro Bewertung, gern mit einem Wort zum jeweiligen Rad. Steht seit zwei Wochen offen und ist in einer halben Stunde erledigt.
  2. Bewertungs-Routine an jeden Kleinanzeigen-Verkauf hängen größter EffektKarte mit QR-Code bei der Abholung, WhatsApp-Nachfrage zwei Tage später. Ziel: zwei bis drei Bewertungen pro Monat, dauerhaft. Die Karten liefern wir.
  3. Textblock in jede Kleinanzeige übernehmen Name, Adresse, Website, Ankauf-Hinweis — immer wortgleich. Vorlage steht weiter oben im Report.
  4. Prüfen: seid ihr auf Kleinanzeigen gewerblich angemeldet? Falls nicht, umstellen. Ihr bekommt dadurch eine eigene Shop-Seite mit dauerhaftem Link auf eure Website.
  5. Ankaufs-Gesuch dauerhaft schalten „Wir kaufen dein altes Rennrad, Köln, faire Sofortbewertung.“ Bringt Ware rein und macht euch bei Verkäufern bekannt.
  6. Räder als Produkte im Google-Profil anlegen Jedes verfügbare Rad mit Foto, Preis und Link. Macht das Profil vollständiger, und Google mag vollständige Profile.
  7. Statistik aus dem Google-Unternehmensprofil schicken Aufrufe, Routen, Anrufe, Website-Klicks der letzten vier Wochen. Brauchen wir für Report Nr. 4.
  8. Überlegen: wäre eine feste Schauzeit möglich? Zum Beispiel samstags 10 bis 14 Uhr. „Nur nach Termin“ ist ehrlich, kostet aber Kunden — viele suchen „Fahrradladen in der Nähe, jetzt geöffnet“ und fahren einfach hin. Keine Entscheidung nötig, nur ein Gedanke.
Element Strategies
  1. Eigene Seiten für Rennräder und Retro-Räder bauen größter EffektZwei neue Seiten mit eigener Adresse und eigenem Text: „Gebrauchte Rennräder in Köln“ und „Retro- und Vintage-Rennräder Köln“. Damit habt ihr erstmals Seiten, die genau das sagen, wonach eure Wunschkunden suchen.
  2. Die Fahrräder-Seite mit Inhalt füllen Unter den Rädern: wie ein Kauf bei euch abläuft, die häufigsten Fragen, wo genau ihr in Köln seid. Google braucht Text, um zu verstehen, worum es geht — aktuell stehen dort zwei Sätze.
  3. Ankaufsseite neu aufsetzen Ausgerichtet auf „Fahrrad Ankauf Köln“, mit klarem Ablauf und Preisbeispielen. Die Seite ist da, wird aber von Google noch kein einziges Mal angezeigt.
  4. Rad-Seiten bei Google anmelden Die zwölf Einzelseiten sind neu und Google kennt sie noch nicht. Wir melden sie aktiv an, statt zu warten.
  5. Besucherzählung reparieren Umstellen, sodass nur noch echte Menschen gezählt werden, mit Angabe woher sie kommen. Danach sehen wir zum ersten Mal, was auf der Seite wirklich passiert.
  6. Bewertungskarten gestalten Visitenkartenformat mit QR-Code direkt zum Bewertungsformular, zum Mitgeben bei jeder Abholung.
  7. Einträge in lokalen Verzeichnissen Weitere Branchenverzeichnisse und Kölner Portale mit exakt derselben Adresse. Jeder Eintrag ist ein zusätzlicher Beleg für Google, dass es euch gibt.

Zusammengefasst

Die Sichtbarkeit funktioniert — sie ist viermal so hoch wie zum Start und hält sich. Was fehlt, ist die Richtung: Google zeigt euch derzeit ganz Deutschland statt Köln, und es gibt noch keine Seite, die eindeutig „gebrauchte Rennräder in Köln“ sagt. Beides bauen wir in den nächsten zwei Wochen.

Der schnellste Weg zu echten Kunden führt aber nicht über die Website, sondern über eure Bewertungen — und die kommen aus dem Kanal, in dem ihr sowieso schon jeden Tag arbeitet. Wenn aus jedem Kleinanzeigen-Verkauf eine Google-Bewertung wird, habt ihr in drei Monaten vierzig statt dreizehn. Das ist die Sache, die in Report Nr. 4 den Unterschied macht.